Pressebericht, 1. Juli 2011


„Tschechische Träume 2011“
III. Jahrgang des internationalen Kulturprojekts zur Propagierung der tschechischen Musik
28/5 – 3/12/2011


Tschechische Spitzenmusiker werden durch Europa wandern


Morgen Samstag, dem 2. Juli 2011, wird der internationale Teil des III. Jahrgangs des internationalen Projekts „Tschechische Träume 2011“ mit einem Festkonzert in Adorf (Deutschland) eröffnet.
Die Philharmonie Brünn unter dem international renommierten Dirigenten Tomáš Netopil wird gemeinsam mit einem der meistgefragten professionellen Chöre Europas, dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn unter dem Chormeister Petr Fiala, mit den Sopranistinnen Hana Škarková und Adriana Kohútková und dem Bassisten Richard Novák in der evangelischen Michaeliskirche in Adorf auftreten.
Es werden drei geistliche Werke in einer attraktiven Kombination aufgeführt: Nach dem Offertorium Salve Regina von Franz Schubert folgt die selten gespielte Missa brevis von Zdeněk Fibich, und den Abschluss des Abends wird das Te Deum von Antonín Dvořák bilden.

Der tschechische Teil des Projekts „Tschechische Träume 2011 – Internationales Festival der 13 Städte Concentus Moraviae“, hat bereits am 28. Mai begonnen. Der ausländische wird am Samstag, dem 2. Juli, in Deutschland, in der sächsischen Stadt Adorf, seinen Anfang nehmen, und der Spitze der tschechischen Interpreten in der inspirierten Dramaturgie von Aleš Březina Gelegenheit geben, sich in 19 europäischen Staaten bei 100 Konzerten in 70 Städten zu präsentieren...



Die Künstler der „Tschechischen Träume 2011“


Bei den diesjährigen „Tschechischen Träumen“ werden folgende hervorragende Künstler auftreten:


Gesang: Iva Bittová, Magdalena Kožená, Zuzana Lapčíková, Hana Škarková, Adriana Kohútková, Richard Novák / Violine: Martina Bačová, Ondřej Lébr, Jan Mráček, Roman Patočka, Adéla Štajnochrová / Viola: Petr Verner / Violoncello: Jiří Bárta, Hana Fleková, Tomáš Jamník / Harfe: Kateřina Englichová, Jana Boušková / Flöte: Clara Nováková / Oboe: Vilém Veverka, Vladislav Borovka / Klarinette: Irvin Venyš / Fagott: Václav Vonášek, Ondřej Roskovec / Horn: Radek Baborák / Trompete: Eric Vloeimans / Klavier: Renáta und Igor Ardašev, Martin Kasík, Ivo Kahánek, Lukáš Klánský, Karel Košárek, Slávka Pěchočová / Cembalo und Hammerklavier: Monika Knoblochová / Orgel: Bert van den Brink, Wacław Golonka, Kateřina Chroboková, Markéta Schley Reindlová / Dirigenten: Václav Luks, Tomáš Netopil, Kaspar Zehnder / Chormeister: Petr Fiala, Václav Luks, Marek Štryncl, Lukáš Vasilek / Orchester und Ensembles: Philharmonie Brünn, Prager Kammerphilharmonie, Collegium 1704, Collegium vocale 1704, Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn, Boni pueri, Martinů Voices, Smetana-Trio, Trio Prisma, Afflatus Quintett, Merel Quartet, Pavel Haas Quartet, Epoque Quartet, Zemlinsky Quartett, Barocco sempre giovane, Radek Baborák Ensemble, Zuzana Lapčíková Quintett, Čikori, Clarinet Factory, Bardolino, Ondřej Havelka & his Melody Makers / Tanz: Lenka Bartůňková, Dagmar Chaloupková, Lotte Nouwkens / Multimediale szenographische Begleitung der Konzerte: David Vrbík, Petr Nikl / Morgen wird man… mit Soňa Červená, Jan Mikušek und weiteren Ausführenden im Rahmen der Produktion des Nationaltheaters Prag

 


Aufführungsorte der „Tschechischen Träume 2011“
Vom britischen Preston im Westen Europas bis zu Kaunas in Litauen im Osten, von schwedischen Uppsala im Norden bis Paxos in Griechenland im Süden: Überall dorthin werden die „Tschechischen Träume 2011“ kommen und die Spitzenkräfte der tschechischen interpretatorischen Kunst präsentieren.
Zu den Höhepunkten des diesjährigen Festivals werden unter anderem gehören:

2. 7. Adorf (Deutschland), Michaeliskirche, 18:00 Uhr
Philharmonie Brünn, Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn, Tomáš Netopil – Dirigent, Petr Fiala – Chormeister, Adriana Kohútková – Sopran, Hana Škarková – Sopran, Richard Novák - Bass
24. 8. Méslay-du-Maine (Frankreich), Eglisé de Méslay-du-Maine, 21:00 Uhr
Collegium 1704, Collegium Vocale 1704, Václav Luks – Dirigent
4. 9. Murten (Schweiz), Schloss Murten, 17:00 Uhr
Magdalena Kožená, Pavel Haas Quartet, Kaspar Zehnder (künstlerischer Leiter), Kammerensemble und Solisten
7. - 9. 10. Izegem (Belgien) „Tschechisches Wochenende“
Clarinet Factory, Ondřej Havelka & his Melody Makers, Duo Ardašev
12. 11. Banská Bystrica (Slowakei)
Nationaltheater Prag, die Oper Morgen wird man …, Solisten Soňa Červená, Jan Mikušek
Canti di Praga, Instrumentales Ensemble PurPur, Kühn Kinderchor
3. 12. Wrocław (Polen), Kongresszentrum
Ondřej Havelka & his Melody Makers.

Ihre Teilnahme am internationalen Teil des Projekts „Tschechische Träume 2011“ haben die Repräsentanten folgender europäischer Städte zugesagt:
Izegem, Gent (Belgien), Århus (Dänemark), Méslay-du-Maine, Cairanne, Yvetot, Mellionec, Allouville–Bellefosse, Auch (Frankreich), Como, Cotignola, Torino (Italien), Kaunas (Litauen), Luxemburg (Luxemburg), Pécs, Visegrád, Budapest, Miskolc (Ungarn), Konstanz, Dresden, Höchstädt im Fichtelgebirge, Adorf, Crimmitschau, Magdeburg, Aschheim, Ströbeck (Deutschland), Utrecht (Niederlande), Łodź, Chorzów, Kraków, Imielin, Mikołów, Wrocław, Gdańsk, Sczeczyn, Bydgoscz, Rawa Mazowiecka (Polen), Salzburg, Hollabrunn, Pulkau, Eggenburg (Österreich), Sibiu (Rumänien), Paxos (Griechenland), Banská Bystrica, Banská Štiavnica, Bratislava, Kežmarok, Nitra, Poprad, Prešov, Trenčín, Žilina, Zvolen, Modra, Košice, Galanta, Trnava (Slowakei), Ljubljana (Slovenien), Valencia (Spanien), Göteborg, Uppsala (Schweden), Murten (Schweiz), London, Preston (Großbritannien).

An der Propagierung des Projekts haben sich an die 80 Lokalzeitungen und -zeitschriften, 35 regionale und nationale Fernseh- und fast 50 Rundfunksender der teilnehmenden Länder beteiligt.

Ziele des Projekts
Präsentation der Tschechischen Republik in Europa
Verstärkung der kulturellen Zusammenarbeit der Länder der Visegrád-Gruppe
Unterstützung der Kulturprojekte in den europäischen Regionen
Unterstützung der Partnerschaften zwischen den europäischen Städten und Regionen


Beschreibung des Projekts
Der III. Jahrgang des europäischen Kulturprojekts „Tschechische Träume“ ist der kulturellen Zusammenarbeit zwischen den europäischen Städten und Regionen und der Propagierung der führenden tschechischen bzw. mit der Tschechischen Republik verbundenen Künstler gewidmet.
Durch dieses Projekt wird die Tschechische Republik in Form eines attraktiven und im vollen Wortsinn inspirativen Kulturunternehmens präsentiert. In mehreren Städten der beteiligten Länder werden „Tschechische Wochenende“ stattfinden, bei denen eine breite Palette der tschechischen Kunst, und nicht nur der Musik, gezeigt wird.
Das Projekt wird einen Beitrag zum aktuellen Anliegen der Entwicklung in europäischen Regionen darstellen, wobei die regionale Zusammenarbeit auf dem Gebiet Kultur im Rahmen der Europäischen Union gefördert wird.
Eine weiteres Ziel des Projekts ist die Vertiefung und Bereicherung der Partnerschaft zwischen europäischen Städten und Regionen und die Initiierung eines neuen inspirativen Zusammenwirkens.
Ein wichtiger Beitrag des Projekts ist die Präsentation hervorrragender Künstler (sei es der tschechischen oder der in der Tschechischen Republik dauernd wirkenden) im Ausland und die Unterstützung für führende junge tschechische Interpreten bei ihrer Suche nach neuen Auftrittsmöglichkeiten.

Ähnlich wie in den beiden vorigen Jahrgängen werden auch heuer die „Tschechischen Träume in Deutschland“ einen wichtigen Teil des Festivals darstellen. Deutschland ist ein traditionell aktiver Kulturpartner der Tschechischen Republik, die Konzerte des Festivals „Tschechische Träume“ in den Gemeinden und Städten unseres westlichen Nachbars haben stets einen großen Einfluss auf den Verlauf und das Ergebnis des ganzen Projekts. Diesmal wird die sächsische Stadt Adorf der Schauplatz der festlichen Eröffung der „Tschechischen Träume“ sein. Am 2. Juli 2011 werden in dieser Stadt im Rahmen des Festivals „Mitte Europa“ die Philharmonie Brünn und der Tschechische Philharmonische Chor Brünn unter dem Dirigenten Tomáš Netopil auftreten.
Durch den Untertitel „Visegráder Träume“ wird auf die genannten Aktivitäten in den Ländern der Visegrád-Gruppe besonders hingewiesen, womit betont wird, dass die Bewusstseinsmachung der außerordentlich engen und funktionellen kulturellen Verbindungen zwischen den Visegrád-Ländern zu den weiteren Zielen des Projekts im Rahmen der Europäischen Union gehört. Deswegen wird das abschließende Galakonzert am 3. Dezember 2011 im Kongresszenturm von Wrocław (Polen), einer im Verzeichnis der Denkmalstätten der UNESCO angeführten Stadt, stattfinden. Bei dieser Gelegenheit werden auch Repräsentanten der an den „Tschechischen Träumen“ beteiligten europäischen Städte und Regionen zusammentreffen.


Zwei der Konzertprogramme der „Tschechischen Träume 2011“ werden auch auf CD aufgenommen. Die erste Aufnahme gilt dem außergewöhnlichen Kammermusikprojekt Magdalena Koženás mit dem durch Werke von Leoš Janáček ergänzten Programm mit französischen, italienischen und spanischen Komponisten. Die Konzerte dieses Gesangsstars und des aus führenden Solisten zusammengesetzten internationalen Kammerensembles werden im Rahmen der „Tschechischen Träume“ z. B. in Brünn oder in Murten ( Schweiz) aufgeführt. Die zweite CD-Aufnahme wird ein anderes Genre bringen: Das Zuzana Lapčíková Quintett vereinigt Musiker, die bereits mehrere Jahre hindurch mit Erfolg auf dem Gebiet des Jazz wirken und zur Spitze ihrer Generation gehören. Das Zuzana Lapčíková Quintett spielt ein von der mährischen Volksmusik inspiriertes, durch die Techniken der zeitgenössischen Musik und des Jazz bereichertes Repertoire. Das wichtigste Moment sind bei diesem Ensemble die individuellen Leistungen der Musiker, die jedoch ein kompaktes Ensemble bilden. Das Zuzana Lapčíková Quintett wird im Rahmen der „Tschechischen Träume“ in Tišnov, Velké Meziříčí, Banská Štiavnica, Modra, in Höchstädt in Deutschland und in Imielin in Polen auftreten.

Die im Jahre 2004 veranstaltete Konzertreihe „Tschechische Träume“ war als einmaliger internationaler Teil des Festivals „Concentus Moraviae“ gedacht worden Der Anlass dazu waren einerseits mehrere Jubiläen wichtiger Komponisten der böhmischen Länder, andererseits aber auch der Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union. Das Repertoire der „Tschechischen Träume 2004“ war darauf ausgerichtet, „die historischen Werke in verstaubten Archiven und in den Schubladen der lebenden Komponisten zu entdecken“. Der große internationale Widerhall dieses Unternehmens war eine Ermutigung für den II. Jahrgang im Jahre 2007; dessen Idee war es, die tschechischen Künstler mit ihren besten Kollegen im Ausland zusammenzubringen, um so der Erstarrung der tschechischen interpretatorischen Tradition als Folge der langjährigen Isolierung der tschechischen Musiker von den Ereignissen in der Welt und ihrer schwierigen Etablierung am internationalen Forum entgegenzuwirken.
Im Zentrum der „Tschechischen Träume 2011“ stehen die tschechischen und die in der Tschechischen Republik wirkenden Musiker und ihre eigenen musikalischen Träume: Was hat sie zur Wahl eines konkreten Instruments und der Musik als Beruf motiviert? Welches war die erste Begegnung mit der Musik, die ihre Karriere bestimmt hat? Was von den damaligen Emotionen ist auch nach so vielen Jahren und gesellschaftlichen Änderungen immer noch ein Bestandteil ihres künstlerischen Profils geblieben?
Der Zusammenhang mit den beiden früheren Jahrgängen wird durch die Rückkehr zu einigen Kompositionen bekräftigt, die als Auftragswerke der „Tschechischen Träume“ 2004 und 2007 entstanden waren. Auch diesmal haben tschechische Komponisten Aufträge für neue Werke erhalten. Einige der umfassenden Projekte der früheren Jahrgänge werden auch fortgesetzt: Das wichtigste von diesen wird die Aufführung des dritten, letzten Teils der Responsorien von Jan Dismas Zelenka sein, deren beiden ersten Teile im Rahmen des Festivals „Tschechische Träume“ 2004 und 2007 auf dem Programm gestanden waren.

 

Programmgestaltung

„Tschechische Träume 2011“
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Spuren und Erinnerungen


Zu den bedeutendsten Ausführenden des Festivals gehören die Mezzosopranistin Magdalena Kožená, die in dessen Rahmen ersmals ihr neues Kammermusikprojekt vorstellen wird, ferner der Hornist Radek Baborák mit seinem Ensemble, der Violoncellist Jiří Bárta, das Pavel Haas Quartet, die Philharmonie Brünn, die Prager Kammerphilharmonie und der Dirigent Kaspar Zehnder; es werden auch der Tschechische Philharmonische Chor Brünn und der Kinderchor Boni pueri teilnehmen. Auch die erfolgreiche Kammeroper Zítra se bude... (Morgen wird man...) wird aufgeführt. Unter den Künstlern befinden sich weiters Martin Kasík, Ivo Kahánek, Karel Košárek, Jaroslava Pěchočová, Tomáš Jamník, Kateřina Chroboková, das Duo Ardašev, Martina Bačová, Kateřina Englichová, Irvin Venyš, Vilém Veverka, Petr Nouzovský, das Epoque Quartet, das Merel Quartet und weitere Solisten und Ensembles. Es wird auch ein neues musik-tänzerisches Werk der jungen tschechischen Tänzerin und Choreographin Dora Hoštová uraufgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Festival Voor de Wind werden auch drei spezielle Programme vorgestellt, die das Orgelspiel mit einem untraditionellen Raum und einer Performance der bildenden Kunst (Lichtdesign, camera obscura und animierter Film) verbinden.

Aleš Březina, Programmgestalter



Partner des Projekts
Ministerium für Kultur der Tschechischen Republik
Region Südmähren
Botschaften, General- und Honorarkonsulate der teilnehmenden Länder
Tschechische Zentren der teilnehmenden Länder
Tschechisch-deutscher Zukunftfonds

 

Autoren des Projekts
Programmgestalter: Aleš Březina
Direktor der Projekts: David Dittrich
Autoren der graphischen Gestaltung des Projekts: Aleš Najbrt, Radek Veselý, Martin Svoboda
Hauptmanager des Projekts: Eva Dittrich
Projektmanager: Zdenka Kachlová
Produktion des Projekts: Simona Hopfingerová, Jan Mach, Jitka Miková, Anna Bednářová, Pavel Šindelář, Ľubica Maťasová
Fundraising: Kateřina Kepáková


Kontakte
Eva Dittrichová, eva@ceskesny.cz , 736 605 933
Zdenka Kachlová, zdenka.kachlova@ceskesny.cz, 734 728 752
Aleš Březina, ales@ceskesny.cz , 606 623 806

 

Korrespondenzadresse
Mezinárodní centrum slovanské hudby Brno, o. p. s.
České sny 2011
Polní 6
639 00 Brno
Czech Republic

 

Webseite
www.ceskesny.cz